acsMacL
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Anleitung

Jede Funktion einmal in Ruhe: was sie tut, welche Taste sie auslöst und was danach passiert. Dieselben Texte stehen im Programm selbst — dort öffnet ⌘L das Menü aller Aktionen und darin „Anleitung …“.

In zehn Sekunden

⌥Leertaste öffnet das Fenster, ein paar Buchstaben tippen, Return öffnet den ersten Treffer. ⌃⌥Esc schließt wieder — auch dann, wenn gerade ein anderes Programm vorn ist und das Fenster nur im Weg steht.

Unter jedem Treffer steht, wo er liegt. Die Reihenfolge lernt mit: Was Sie oft nehmen, rückt nach oben, und sie lernt auch wieder um — wechseln Sie Ihr Werkzeug, steht nach ein paar Tagen das neue oben.

Ein Buchstabe entscheidet, was überhaupt erscheint

Buchstabe, Leerzeichen, dann der Suchbegriff. Das Präfix verschwindet dabei aus dem Feld und wird links als Symbol angezeigt — Sie können es also nicht versehentlich halb löschen. Esc bringt Sie zurück.

Ohne Präfix kommen Dokumente und Dateien, aber keine Ordner. Drei der Buchstaben kommen aus dem Deutschen: o von Ordner, i von Inhalt, w von wach.

Mehrere Begriffe, Endungen, Zeiträume

Mehrere Wörter grenzen ein — es müssen alle zutreffen. Ein Wort mehr kann die Liste also nur kürzer machen.

Eine bloße Jahreszahl wie 2024 bleibt eine Suche im Dateinamen — Rechnungen tragen ihr Jahr im Namen, und das muss weiter funktionieren. Ein Zeitfilter braucht deshalb immer .., < oder >. Ein volles Datum wird bewusst beides gelesen: eingescannte Unterlagen tragen ihr Datum oft nur im Namen. Nur die an dem Tag geänderten bekommen Sie mit 2024-07-15..2024-07-15.

In einem bestimmten Ordner suchen

Ein Schrägstrich am Ende macht aus dem Wort einen Ordner. Gesucht wird dann nur noch darin — samt allem, was darunter liegt. Das ist der Fall „ich weiß den Namen nicht mehr, aber ich weiß, wo es liegt“.

Ohne Stern zählt das Ende des Ordnernamens. Deshalb findet it-systems/ auch einen Ordner, der „acs - it-systems“ heißt. Mit einem Stern bestimmen Sie selbst. Passt kein einziger Ordner, bleibt die Liste leer — die Suche fällt nicht auf die ganze Platte zurück.

Der Filter wirkt in jedem Suchmodus, auch bei i: eine Volltextsuche, die auf einen Ordner begrenzt ist, antwortet spürbar schneller und zeigt weniger Unbeteiligtes.

Was Sie mit einem Treffer tun können

Wenn Sie ein Kürzel nicht im Kopf haben: ⌘L zeigt alles, was mit dem ausgewählten Treffer geht. Alle Kürzel lassen sich in den Einstellungen ändern; hier stehen die Voreinstellungen.

Textbausteine PRO

Bedienung: s tippen, dann ein Stück vom Kürzel, vom Titel oder vom Text — gesucht wird in allen dreien. Return.

Und jetzt der Schritt, den man sonst raten muss: Der fertige Text landet in der Zwischenablage. Das Fenster schließt sich und gibt die Tastatur zurück, eingesetzt wird mit ⌘V dort, wo Sie vorher waren. acsMacL tippt den Text nicht selbst in das andere Programm — dafür bräuchte es die Bedienungshilfen-Freigabe, und der schlichte Satz „acsMacL braucht nur den Festplattenvollzugriff“ ist uns mehr wert als ein gesparter Tastendruck.

Vier Platzhalter gibt es, mehr nicht:

{{zwischenablage}} nimmt absichtlich den Stand vor dem Ersetzen, sonst zitierte der Baustein sich selbst. Stehen mehrere {{eingabe:…}} im Text, kommt ein Fenster pro Frage, in der Reihenfolge des Textes; „Abbrechen“ bricht das ganze Einsetzen ab. Die Felder sind leer vorbelegt — ein falscher Vorschlag in einem Kundenbrief ist schlimmer als ein leeres Feld.

Angelegt und geändert werden Bausteine in den Einstellungen (⌘,), Reiter „Textbausteine“.

Zwischenablage mit Gedächtnis

v im Suchfeld oder ⌃⌥V von überall zeigt den Verlauf; getippter Text filtert ihn. Return legt den Eintrag zurück in die Zwischenablage — eingesetzt wird auch hier mit ⌘V.

Ein Eintrag lässt sich anheften, dann steht er oben und wird von der Mengenbegrenzung nicht verdrängt. Und er lässt sich kommentieren: Der Kommentar steht klein darunter und wird mitdurchsucht — bei einer zufälligen Zeichenfolge ist er das Einzige, woran man sich erinnert.

Der Verlauf liegt verschlüsselt und nur auf diesem Mac. Passwortmanager bleiben ausgenommen. Kostenlos sind 10 Einträge, mit PRO ist die Grenze praktisch aufgehoben.

Ablegen ohne Umweg über den Finder PRO

Die Sammelmappe sammelt Treffer über mehrere Suchen hinweg, um sie danach gemeinsam zu verschieben. Überschrieben wird nie.

Bildschirmfoto, das lesen kann PRO

⇧⌘S zieht einen Bereich auf. Das Bild landet in der Zwischenablage, der erkannte Text als eigener Eintrag darunter — beides bleibt im Verlauf, auch nach dem nächsten Kopieren. Aus dem Verlauf ziehen Sie das Bild direkt in ein anderes Programm; eine Datei legt acsMacL dabei nicht an. Wenn Sie eine wollen, schalten Sie das in den Einstellungen ein.

Dafür braucht acsMacL die Freigabe „Bildschirmaufnahme“. Beim ersten Mal fragt macOS danach; erteilt wird sie in den Systemeinstellungen unter Datenschutz & Sicherheit. Wenn Sie die Funktion nicht benutzen, wird sie nicht gebraucht.

Programme entfernen PRO

a tippen, Programm auswählen, im Menü (⌘L) „Programm deinstallieren“. acsMacL zeigt vorher jede Datei, die dazugehört, mit vollem Pfad und Größe. Was Sie bestätigen, wandert in den Papierkorb — nicht weiter. Sich selbst und die mitgelieferten macOS-Programme lehnt es ab.

Prozesse und Rechner

p zeigt, was gerade läuft, mit Prozessnummer. Ein Programm lässt sich bitten, sich zu beenden — ungesicherte Arbeit kann es dann noch abfragen — oder für den Fall, dass es auf nichts mehr reagiert, sofort beenden. Danach wird gefragt, denn ungesicherte Arbeit ist damit verloren.

=12*12 rechnet direkt im Suchfeld, Return kopiert das Ergebnis.

Den Mac wach halten

w plus Leertaste zeigt sofort, ob der Mac gerade wach gehalten wird und bis wann. Eine Zahl ist eine Dauer in Minuten: w 30 hält ihn 30 Minuten wach, die Zeile nennt die Endzeit dazu. Eine Uhrzeit geht auch: w 14:00 hält ihn bis dahin wach — ist sie heute schon vorbei, ist morgen gemeint. Tippen Sie eine neue Zahl oder Uhrzeit, während er schon wach ist, gilt die neue Endzeit. + heißt ohne Ende, − schaltet sofort ab. Ohne Eingabe schaltet Return um: aus wird an (ohne Ende), an wird aus. Das Wachhalten endet spätestens, wenn acsMacL beendet wird.

Die Kürzel, die überall gelten

Alle sechs sind Voreinstellungen und lassen sich in den Einstellungen ändern. Im Einstellungsfenster wechselt ⌃⇥ die Seite, ⌘1 bis ⌘4 springen direkt hin, Esc schließt.

Was das Programm braucht

Festplattenvollzugriff — ohne ihn bleiben Ihre Dokumente unsichtbar. Diese eine Freigabe fragt macOS nicht von selbst ab, Sie erteilen sie in den Systemeinstellungen unter Datenschutz & Sicherheit. Findet acsMacL beim Start nichts, sagt es Ihnen das, statt eine leere Liste zu zeigen.

Bildschirmaufnahme — nur für die Bildschirmfoto-Funktion. Sonst nichts: Ins Internet geht acsMacL, wenn Sie Ihren Lizenzschlüssel einlösen und wenn Sie nach einer neuen Fassung suchen lassen.

Kostenlos oder PRO

Fünf Funktionen sind PRO: Zwischenablage über 10 Einträge hinaus, Textbausteine, Verschieben/Kopieren/Sammelmappe, Bildschirmfoto mit Texterkennung und Programme entfernen. Alles andere ist kostenlos und ohne Zeitlimit — Suchen, Volltextsuche, Öffnen, Vorschau, Rechner, Prozessliste, zuletzt geöffnete Dokumente.

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